Der grüne Gockel

Sie dürfen gerne noch mitmachen
Glaubwürdig, nachprüfbar, transparent und dauerhaft die Schöpfung bewahren




In der Evangelischen Landeskirche in Württemberg können Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen ihr Umweltmanagement mit dem Zertifikat "Grüner Gockel" validieren lassen.

Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale Aufgabe der Kirche. Umweltmanagement stellt einen systematischen Weg dar, dieser Verantwortung gerecht zu werden und Umwelthandeln in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen zu verankern.

Der Grüne Gockel als zugehöriges Zertifikat ist konform mit der Europäischen Verordnung EMAS (eco management and audit scheme). Er berücksichtigt kirchliche Rahmenbedingungen mit Hilfe von ehrenamtlichen Kirchlichen Umweltauditoren und -auditorinnen sowie landeskirchlichen Geschäftsstellen zur Unterstützung der Gemeinden und Einrichtungen. Der Grüne Gockel ist somit ein Beitrag zu einer schöpfungsgerechteren Zukunft und ein Schritt zu einer Kirche mit Zukunft.

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Der Grüne Gockel bedeutet:
  • systematische Erfassung von direkten und indirekten Wirkungen des Gemeindelebens auf die Mit- und Umwelt
  • Stärkung der Kommunikation innerhalb der Gemeinde
  • Öffentlichkeitswirksamkeit
  • fundierte Bewertung von Einsparpotenziale
  • Ergreifen effizienter Maßnahmen
  • stetige Verbesserung der Umweltbilanz
  • ökologisches Haushalten der Gemeinde

Nach ersten positiven Erfahrungen beschloss die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Herbst 2002 die flächendeckende Einführung. Das Kirchliche Umweltmanagement ist heute ein ausgereiftes System mit kontinuierlicher Weiterentwicklung.

Bundesweit wurden bis Anfang 2005 mehr als 100 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen nach EMAS oder dem “Grünen Gockel“ validiert, rund 200 befinden sich im Prozess.

Unsere Evang. Kirchengemeinde Beutelsbach hat sich zusammen mit den Apis und dem CVJM im Herbst 2007 dazu entschieden, das Umweltmanagement „Grüner Gockel“ in einer gemeinsam Aktion durchzuführen.

Die erfolgreiche Validierung erfolgte am 6. Juli 2009 (Siehe Gültigkeitserklärung)